Mittwoch, 30. April 2008

Frust

Heute mittag hatte ich wieder einmal ein Vorstellungsgespräch. Es ging um eine PR-Assistenz hier in Berlin, und die Stelle hätte mich schon interessiert.
Wenn das Gespräch dann aber nur zehn Minuten dauert, mein Gegenüber (und potentieller Vorgesetzter) sich zwischenzeitlich über sein Blackberry beugt und mir kurz darauf pseudo-entschuldigend sagt, es täte ihm leid, daß er ein bißchen auf die Uhr achten müsse, weil sie in dem Laden alle so viel zu tun hätten, dann bin ich mir ganz und gar nicht mehr sicher, ob ich da wirklich arbeiten will. :-(
Ich gehe von einer Absage aus.

Montag, 28. April 2008

Blick vom Hotelbalkon


Ganz ehrlich: auf den Anblick dieser Berge, die in einigen sehr guten Romanen und Erzählungen eines von mir sehr geschätzten Autors (der allerdings aus dem Land stammt, das sich auf der anderen Seite der Bergkette befindet) Erwähnung finden, hatte ich mich am allermeisten gefreut.

Sonntag, 27. April 2008

Ratet mal ...

... wo ich war! *g*

Sonntag, 20. April 2008

Havelschleuse


So kann man den Nachmittag auch rumbringen: die Schleuse beobachten und Schiffern hinterherwinken. Schön war's. :-)

Mittwoch, 16. April 2008

Titelbild

Die Entscheidung der FAZ, täglich ein Bild auf die traditionell bildlose Seite 1 zu setzen, finde ich an sich immer noch nicht gut. Aber was mich heute von der Seite 1 anlachte, ist einfach nur genial:


*LMAO*

Dienstag, 15. April 2008

Arbeitsagentur live

Gestern hatte ich den langangekündigten Termin bei „meiner“ Arbeitsvermittlerin. Montagmorgen um 8:30 – Arbeitslose haben ja sonst nichts zu tun, da kann man ihnen auch zu unchristlicher Zeit einen Termin aufs Auge drücken.
Um 8:15 betrat ich den Warteraum bei der Akademikerberatung und traute meinen Augen kaum: irgendwann zwischen Ende November und jetzt hat sich da mal jemand erbarmt und ein paar Blümchen auf die Fensterbank gestellt! Wahnsinn! (Ansonsten ist der Raum noch genau so häßlich wie damals.) Abgesehen von einem Plakat, das über eine Jobmesse für Absolventen der Ingenieurwissenschaften informiert, war Lesestoff Fehlanzeige, aber ich hatte vorgesorgt und ein Buch dabei.



Ich setzte mich also hin und las weiter. Und las. Zwischendrin durfte ich mir eine Unterhaltung zweier leidgeprüfter Arbeitsvermittler anhören („Ich habe heute NUR Erstgespräche!“) und wartete weiter darauf, aufgerufen zu werden.
Irgendwann steckte eine Frau mal ihren Kopf durch die Tür, stellte fest, daß da wer sitzt (ich) und fragte, bei wem ich meinen Termin hätte. „Bei Frau XY.“ Der Kopf verschwand wieder. Auf dem Flur waren Schritte zu hören, Gemurmel, und dann betrat „meine“ Arbeitsvermittlerin den Warteraum. Dieselbe wie damals. Derselbe verwuschelte Haarschopf. Sie entschuldigte sich für die Verspätung und fügte hinzu, gerade von den Kollegen erfahren zu haben, daß das System abgestürzt sei, und jetzt müsse sie erst einmal ihren Computer hochfahren und nachsehen, ob sie überhaupt irgendwelche Informationen aus dem System bekommen könne, aber dann werde sie mich sofort holen. Sie verschwand, und ich warf einen Blick auf die Uhr: 8:45. Super. Was die wohl gesagt hätte, wäre ich zu spät gekommen?..
Gut fünf Minuten später war der Computer hochgefahren, die Dame hatte sich aus ihrem Anorak befreit und ich durfte endlich rein. Ich hatte Ausdrucke aller Bewerbungsschreiben dabei, dazu den Antrag auf Bewerbungskostenerstattung und eine Auflistung aller bisherigen Bewerbungen mit Zwischenstand. Das habe ich abgegeben. Kurz darüber gesprochen, daß ich gerade erst ein Vorstellungsgespräch hinter mir gehabt hätte. Mit Erstaunen stellte die Frau fest, daß ich ja schon relativ viele Vorstellungsgespräche gehabt hätte, prozentual gesehen. Aha.
So, und warum wollte die mich nun so dringend sehen? Weil der letzte Termin schon mehr als drei Monate her ist und sie mir sagen wollte, daß wir solche Gespräche künftig auch telefonisch führen könnten. Ich brauchte also nicht extra nach Neukölln rauszufahren. Ja, spinnen die jetzt komplett?!
Manchmal wünschte ich, ich wäre etwas aggressiver oder würde mich zumindest öfter mal trauen, den Leuten direkt zu sagen, was ich denke ... *seufz*

Sonntag, 13. April 2008

Kreuzberg


Vorurteile?! Ich doch nicht!! ;-)

Samstag, 12. April 2008

Logisch!

Gestern nachmittag bei H&M in den Potsdamer Platz Arkaden (für das Deppenleerzeichen bin ich nicht verantwortlich): Stau vor der Kasse. Die Kundinnen im Alter von 13 bis 30 warten geduldig. Weniger geduldig wartet der ca. drei- bis vierjährige Sohn einer der Kundinnen und beginnt, sich durch einen Berg Söckchen zu wühlen. Diese werden in Sechserpacks verkauft, bei denen ein Paar bunter ist als das andere. Nach eingehender Inspektion wendet sich der Steppke vorwurfsvoll an seine Mutter und zeigt auf Paar Nummer 6 im Bündel (grau):
"Die passen nicht!"
"Warum nicht?"
"Weil die für Jungs sind!"

Donnerstag, 10. April 2008

Baufortschritt


Das ging schnell.

Fernweh

Symbolkraft

Vor einiger Zeit lag in meiner Zeitung eine dieser Verlagsbeilagen zum Thema "Reisen". In einem der Artikel ging es um Urlaub in Asien mit kleinen Kindern. Das sei entgegen aller Vorurteile überhaupt kein Problem, weil die Asiaten einfach kinderfreundlich sind. Im Falle der Japaner kenne ich das aus eigener Anschauung, und Julia kann eh ein Lied davon singen.

Illustriert war der Artikel mit dem NOVA usagi, dem häßlichen Kaninchen, Hasen oder was auch immer, das als Maskottchen meines japanischen Arbeitgebers fungierte und quasi omnipräsent war.


Offensichtlich dermaßen omnipräsent, daß man sich Japan ohne das Vieh gar nicht mehr denken kann. Und das, obwohl es die Firma in der Form so gar nicht mehr gibt, nachdem sie im vergangenen Sommer eine bemerkenswerte Pleite hingelegt hatte. Allerdings wurde sie dann übernommen, und der neue Eigentümer hat, wie mir meine noch immer dort beschäftigte Freundin auf Anfrage bestätigte, das Maskottchen beibehalten.

Verkehrsmittel

Provinz


Gesehen in Potsdam. Nettes Städtchen, sehr hübsch, aber im Vergleich zu Berlin eindeutig Provinz. Weswegen anscheinend jemand der Meinung war, mit etwas besonderem auftrumpfen zu müssen.

Mittwoch, 9. April 2008

Erfreulicher Anruf

Gerade eben hat das Telefon geklingelt. Am Freitag bin ich um 14:00 zum Vorstellungsgespräch für ein Volontariat eingeladen. Hier in Berlin. :-)

Kühlschrank-Stöckchen


Geworfen von der üblichen Verdächtigen. Und wer will es aufheben?

Dienstag, 8. April 2008

Der Gasometer


Ein Schöneberger Wahrzeichen: der Gasometer auf der Roten Insel.

Sonntag, 6. April 2008

Neue Musik

Was die neue Musik betrifft, so halte ich mich für einen relativ aufgeschlossenen Menschen. Oder zumindest einen neugierigen ;-). Górecki, Pärt und Golijov zum Beispiel finde ich klasse. Vor einer Weile habe ich auch mal etwas von Wolfgang Rihm gehört, das klang auch nicht schlecht. Gerade läuft allerdings was von Sofia Gubaidulina im Radio. Vor acht Jahren habe ich mir im Sommer die Life-Übertragung der Uraufführung ihrer Johannespassion angehört und tapfer bis zum Schluß ausgehalten, obwohl es wirklich nicht mein Fall war. Dasselbe gilt für das Konzert, was ich mir gerade anhöre. *seufz*
Na ja, noch ein bißchen durchhalten, dann ist es vorbei. Und dann kommt das Deutsche Requiem von Brahms. :-)

Samstag, 5. April 2008

Licht und Wasser


Und wieder eines dieser Fotos, die man wohl nur mit Digitalkamera und ausreichend Speicherplatz macht ... ;-)

Donnerstag, 3. April 2008

Aargh!

Wie kann man nur SO DOOF sein!!!

Entwöhnt

Seit ich in Berlin bin, ist mein Cola-Konsum praktisch auf Null gesunken. Auf den Abendveranstaltungen bekommt man zwar immer was zu trinken (und meistens auch lecker was zu essen *g*), aber Cola ist nicht dabei. Wasser, Apfel- und Orangensaft sind der Standard bei den alkoholfreien Getränken, und an die halte ich mich dann auch. Wenn ich auswärts esse, nehme ich dann auch immer Wasser. Das ist schön neutral und überdeckt den Geschmack vom Essen nicht so. Neulich gab es aber auch ausnahmsweise einmal Cola, und ausnahmsweise habe ich mir davon mal ein Glas gegönnt.
Tja, ob es nun was damit zu tun hatte, daß sie nicht mehr so ganz kalt war, weiß ich nicht, aber eines steht fest: ich könnte jetzt nicht sagen, was mir an dem Gesöff früher so gefallen hat ...