Mittwoch, 1. Oktober 2008

Pappnase

Heute mittag ging es natürlich darum, die gute Nachricht per SMS so schnell wie möglich zu verbreiten. Nun besitzen meine Eltern zwar ein Handy, aber das brauchen sie nur, wenn sie mal in Urlaub fahren, und selbst dann ist es meistens aus. (Sogar dann, wenn man verabredet hat, sie zu einer bestimmten Zeit auf dem Handy anzurufen.) Aber, so fiel mir dann ein, mein Brüderchen hat doch auch so ein Gerät zum 18. Geburtstag bekommen, und SMS haben wir auch schon einmal ausgetauscht. Also ging die Nachricht "Hab' den Job!!" auch an ihn.
Heute abend kam die Antwort: "Schön schön. Und wer bist du?"
Pappnase.

Kommentare:

Patrick hat gesagt…

Prust!

Ja ja, die liebe Verwandtschaft und die ungespeicherten Handynummer...

Ute hat gesagt…

Genau! Allerdings hat der andere Bruder seinerzeit den Bock abgeschossen. Ich habe an seinem Geburtstag angerufen, "Hallo! Herzlichen Glückwunsch! Wie geht's?" usw. - und der klang so überrascht. Da hab ich mal gefragt, was denn los wär - er hatte meine Stimme nicht erkannt ...

Sabine hat gesagt…

man meldet sich am Telefon ja auch mit seinem Namen. Ich "liebe" ja Anrufer, die sich nur mit "ich bin's!" melden... (und dann erwarten, dass man sie sofort zuordnen kann)

Ute hat gesagt…

Aber die eigene Schwester sollte man doch wohl am Telefon erkennen können, oder? Er hat sich zwar dann damit rausgeredet, die Verbindung wäre so schlecht gewesen, aber eigentlich hätte ihm gerade DAS einen Hinweis auf meine Identität geben müssen. Das war nämlich im Jahr 2000. Da habe ich ihn aus Moskau angerufen.