Sonntag, 4. Januar 2009

Dumm gelaufen

Der allsonntägliche Besuch im Waschsalon endete heute mit einer herben Enttäuschung: alle vier Wäscheschleudern waren kaputt. Das ist an einem Tag mit winterlichem Schmuddelwetter, an dem der versprochene Schnee nur als Schneeregen vom Himmel kommt und dann als dreckiger Schneematsch auf dem Boden liegen bleibt, doppelt und dreifach ärgerlich. Da mag man auf dem Rückweg die Tasche mit den gefühlten zusätzlichen 10 kg nicht herausgeschleuderten Wassers nämlich gar nicht zwischendurch zur Entlastung auf dem Boden abstellen. Und getrocknet ist die Wäsche dann wahrscheinlich frühestens übermorgen. Das einzig Positive an der Sache: ich habe 50 Cent gespart.

Ebenso ärgerlich ist es, wenn man zu guter Letzt das Spannbettuch schwungvoll über den Wäscheständer legt (so, wie eigentlich immer), und das Spannbettuch sich dann in den zwei Rattanzweigen verfängt, die aus dem auf der Fensterbank stehenden Fläschchen ragen und die Duftessenz aus dem Fläschchen in homöopathischen Dosierungen an die Raumluft abgeben sollen. Diesmal jedoch folgten die Rattanzweige der Abwärtsbewegung des Spannbettuchs und brachten somit die Flasche dazu, die horizontale Lage auszuprobieren, wodurch sich wiederum eine größere Menge der in der Flasche befindlichen Duftessenz auf die Fensterbank und von dort hinter dem Heizkörper her auf den Fußboden ergoß. Das Zimmer wurde inzwischen schon mehrfach vergeblich gelüftet. Das einzig Positive an der Sache: das Malheur ereignete sich nicht in meinem Schlafzimmer.

Kommentare:

mirco hat gesagt…

Und wonach riecht es nun?

Ute hat gesagt…

Pure Silk. An sicht nicht schlecht, aber eben nur in homöopathischer Dosierung.