Freitag, 20. Juni 2008

Weststrand

Am Sonntag hatte ich sehr viel Freizeit, die ich zu einer längeren Wanderung genutzt habe. (Bei der ich dann - dank Sonne und Wind - zusätzliche Farbe im Gesicht bekommen habe.) Vom Lister Hafen aus ging es auf dem Deich am Südufer des Königshafens entlang. Von dort wollte ich eigentlich noch auf den Ellenbogen, also ganz nach Norden, aber da mußte ich nach einem Viertel der Strecke leider wieder umkehren - es begann plötzlich zu regnen, von Westen, also von See her, sah es nicht nach baldiger Besserung aus, und weit und breit war nichts zum Unterstellen. Einen Friesennerz besitze ich auch nicht. Also wieder zurück. Bevor ich mich auf den Weg zum Ellenbogen machte, habe ich aber kurz noch mal beim Weststrand vorbeigesehen (als Gast der Kurverwaltung kam ich auch ausnahmsweise ohne Kurkarte hin :-) ). Die aufgereihten Strandkörbe sahen auch alle sehr einladend aus.


Da mich aber nichts reizt, mich an den Strand zu legen (viiiiiel zu langweilig!!), der übrigens insgesamt 40 Kilometer lang ist!, bin ich nicht lange geblieben. Mir ging es vor allem darum, mal die berühmte Brandung zu sehen. Die soll an Sylts Westküste so mächtig wie sonst nirgendwo in Europa sein.


Doch, ja, nicht übel. Da versteht man gleich, warum die aus Küstenschutzgründen jedes Jahr den Strand neu aufschütten müssen. Wenn schon bei vergleichsweise mäßigem Wind solche Brecher an den Strand schlagen ... (Im Hintergrund ist übrigens das schlechte Wetter zu sehen, das etwa eine halbe Stunde später meinen Rückzug erzwang.)

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