Sonntag, 31. August 2008

Klettermaxe


Habe ich schon erwähnt, daß ich Eichhörnchen einfach nur süß finde? Die Nachbarn meiner Eltern haben einen großen Walnußbaum im Garten stehen, weshalb sich v.a. im Herbst auch in unserem Garten regelmäßig ein oder zwei der putzigen Tierchen aufhalten.
Dieses (und ein zweites, das aber weiter oben im selben Baum hockte) habe ich am Freitagvormittag im Kleistpark gesehen. Und glücklicherweise hatte ich die Kamera schnell (und unauffällig) genug aus der Handtasche gezogen. :-)

Freitag, 29. August 2008

Waaaah!


Ist das nicht GRAUENHAFT?!
Von der anderen Seite sah es übrigens noch schlimmer aus, aber das Bild ist mir vor Schreck verwackelt.

Mittwoch, 27. August 2008

Wie ich die Glühbirne wechselte

Die gute Nachricht zuerst: sowohl die Lampe als auch ich haben die Aktion überlebt. :-)

Gute Ratschläge, wie ich das Problem lösen sollte, gab es gleich mehrfach. Vielen Dank an alle. Der erste: Sicherung raus. Hab ich gemacht, und zwar alle. Hauptsächlich deswegen, weil ich aus den Abkürzungen über den einzelnen Schaltern im Sicherungskasten (eigentlich eine Vertiefung in der Wand, vor der ein Spiegel hängt) einfach nicht schlau wurde. Außerdem: sicher ist sicher. Bei allem, was mit Strom, Gas etc. zusammen hängt, bin ich immer GANZ vorsichtig. Bloß nichts anfassen, was du nicht kennst.
Der Trick mit der rohen Kartoffel hat leider nicht funktioniert. Das einzige, was sich da drehte, war die rohe Kartoffel um das Gewinde. Also habe ich doch zu der ausgeliehenen Zange gegriffen. Gar nicht so leicht, das Gewinde damit zu fassen zu kriegen. Groß bewegen konnte ich es damit nicht, nur verbiegen. Also wieder was anderes versucht (Tip meines Vaters): den (isolierten) Griff der Zange voooorsichtig in das Gewinde gesteckt und vooooorsichtig gedreht. Jepp, es tat sich was! In Nullkommanix hatte ich das Gewinde aus der Fassung gelöst und die neue Glühbirne eingesetzt. :-)

Damit entfiel Plan B: das hilflose Weibchen markieren und einen Nachbarn oder den Vermieter um Hilfe bitten. :-)

Und weil es so interessant aussieht, hier das aus der Fassung befreite Gewinde der alten Glühbirne:




Montag, 25. August 2008

Samstag, 23. August 2008

Kaffee mit Aussicht


Der große Balkon eines Kaffeehauses am Ku'damm. Hab schon wieder vergessen, wie der Laden heißt. An einem der Tische unten an der Straße saß jedenfalls ein Mann, der größere Berühmtheit dadurch erlangt hat, daß er anderen berühmten und wichtigen Leuten (bzw. solchen, die sich dafür halten) die Haare schneidet.

Freitag, 22. August 2008

Christine


Eine denkwürdige Begegnung am vergangenen Samstag: ich war auf dem Pariser Platz und bemerkte Protestierende vor der neuen US-Botschaft. Die gelben Plakate sind ja auch kaum zu übersehen. Auch konnte ich die großen Fotos erkennen, die die Frau links an ihrem Plakat (auf dem Bild von dem jungen Mann verdeckt) befestigt hatte. Und damit hatte ich auch die junge Frau im Rollstuhl erkannt: Christine, die mit mir zur Schule gegangen ist, wenn auch in der Parallelklasse. Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, daß wir miteinander gesprochen hätten, und das war während des Schüleraustauschs in Frankreich am Ende der 10. Klasse. Ich fand sie nett, aber zu weiteren Kontakten kam es nicht, da Christine nach Ende des Schuljahres zu einem Austauschjahr in die USA reiste, sich dann zum Bleiben entschied und dann einen schrecklichen Unfall hatte. Seitdem ist sie zu 100% behindert. In der Abi-Zeitung wurde mit einem Artikel an sie erinnert, und dann gab es ab und an einige Berichte in der Lokalpresse.

Nach kurzem Zögern entschloß ich mich, Christines Mutter anzusprechen. Wir haben uns ziemlich lange unterhalten. Zum Teil kannte ich die Geschichte schon (was ich halt so aus der Presse mitbekommen hatte), aber vieles war neu für mich. So wußte ich zum Beispiel, daß es da ein gewaltiges Hin und Her mit Gerichten, Versicherungen und Gastfamilie gegeben hatte, so daß Christines Mutter ihre Tochter erst nach 11 Jahren wieder nach Deutschland holen konnte. Daß da einiges nicht mit rechten Dingen zugegangen sein muß, ist klar. Und ganz beendet ist die Auseinandersetzung um Entschädigungszahlungen, Schmerzensgeld etc. immer noch nicht, daher die Demo vor der Botschaft. Sie wollen jedes Wochenende nach Berlin kommen und sich vor das Botschaftsgebäude stellen, bis die Entschädigungszahlungen aus den Staaten eingetroffen sind.

Christines Mutter berichtet von mafiösen Strukturen in Detroit (Versicherung, Gericht, Anwälte, Gastfamilie), und tatsächlich klingt die ganze Geschichte wie ein Hollywood-Thriller. Andererseits glaube ich einfach nicht an große Verschwörungstheorien, so daß ich mir nicht darüber sicher bin, was ich von der ganzen Geschichte halten soll. Einerseits gibt es da - laut Aussage der Mutter - viele merkwürdige "Zufälle", die ich allerdings nicht im einzelnen überprüfen kann, und daß die Heimkehr von Christine nach Deutschland über ein Jahrzehnt gedauert hat, ist ein starker Beleg dafür, daß da wirklich einiges nicht ganz koscher ist. Andererseits klingt die ganze Geschichte so unglaublich, daß ich praktisch schon von Natur aus skeptisch bin. Zumindest bezweifle ich, daß alle Personen, die Christines Mutter beschuldigt, in die "Verschwörung" verwickelt zu sein, auch wirklich etwas damit zu tun haben. Aber sie hat eine hübsche, intelligente, gesunde Tochter zu einem Ausstauschjahr in die USA geschickt, hat ihr ermöglicht, dort dann ein Medizinstudium aufzunehmen, und hat nach langen 11 Jahren und vielen gerichtlichen Auseinandersetzungen eine 100-prozentig behinderte Tochter zurückbekommen. Ich kann sie durchaus verstehen.

Christines Mutter hat eine Webseite eingerichtet, auf der sie ihre Sicht der Dinge darstellt und auch viele Dokumente öffentlich gemacht hat. Obwohl einige Formulierungen und Anschuldigungen aus meiner Sicht ganz schön starker Tobak sind, habe ich mich entschlossen, in diesem Eintrag einen Link zu der Seite einzufügen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich sein eigenes Bild von der Sache zu machen und sich seine eigene Meinung zu bilden.

Wie gesagt, ich hatte mit Christine eigentlich gar nichts zu tun. Ich habe aber eine Erinnerung an eine nette Unterhaltung mit einem sympathischen, intelligenten Mädchen, und die Begegnung mit der Christine von heute war einfach ein Schock.

Gegenwärtig auch kaputt


Fotografiert habe ich das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen schon vor einer ganzen Weile. Vor einigen Tagen wurde das Denkmal, genauer gesagt: das Sichtfenster, bekanntlich beschädigt. Wie es jetzt aussieht, weiß ich nicht, aber ich hoffe, daß die Reparatur nicht allzu lange dauert.

Donnerstag, 21. August 2008

Kaputt

Bei dem Versuch, die Glühbirne aus der Deckenlampe in meinem "Salon" herauszuschrauben, ertönte ein häßliches Knirschen, und dann hielt ich das Glas der Glühbirne in der Hand. Das Gewinde steckt noch in der Fassung. Sch***. Da hat wohl jemand die Birne zu fest reingeschraubt (ich war's nicht, das muß der Vormieter gewesen sein). Was jetzt? Ein Versuch, das Gewinde vorsichtig zu lösen (mit Hilfe eines dicken Tuchs, um die Finger vor eventuellen Glassplittern zu schützen), scheiterte. Was ich bräuchte, wäre eine dünne Zange. Ich habe aber nur eine Pinzette. Damit kann ich Haare rauszupfen, aber kein Metallgewinde. Muß ich mir morgen mal ein Werkzeug ausleihen (habe auch schon eine entsprechende Anfrage gestellt). Hoffentlich kriege ich das verdammte Ding damit raus, ohne die Lampe von der Decke zu holen oder mir einen Stromschlag einzufangen ...

Mittwoch, 20. August 2008

Spiegelung in Blau


Das Ritz Carlton am Potsdamer Platz. Außen ist es hell, innen reichlich duster. Ich war tatsächlich schon zwei, drei Mal zu Veranstaltungen drin, daher weiß ich so was. Nicht mein Fall. Grausam war die erste Veranstaltung, über die ich - mit Foto - berichten sollte. Dunkle Täfelung an den Wänden, schummeriges Licht, dunkel gemusterter Teppich - und die Gastgeberin, die ich ablichten mußte, trug ein schwarzes Kleid. Super.

Dienstag, 19. August 2008

Montag, 18. August 2008

Samstag, 16. August 2008

Familienausflug


An einem schönen, warmen Augustabend beschlossen Herr und Frau Schwan, es sei an der Zeit, ihren schon recht groß gewordenen Sprößlinge das Berliner Regierungsviertel zu zeigen. Am Spreebogen, den Abgeordnetengebäuden und dem Bahnhof Friedrichstraße vorbei zum Schiffbauerdamm, wo sich ein Touristenlokal an das andere reiht und jetzt im Sommer auch der direkt am Spreeufer liegende Bürgersteig mit Tischen vollgestellt ist. Da sitzen an so einem schönen Tag immer jede Menge Zweibeiner, unter denen sich immer der eine oder die andere bereit findet, den edlen Tieren etwas von ihrem Essen abzugeben. Die Kinder müssen schließlich lernen, wo es wann was zu essen gibt.

Vornehm geht die Welt zugrunde

Ich war mal wieder im Waschsalon. Irgendwie lohnt sich der Besuch da fast immer (mal abgesehen davon, daß danach meine Wäsche wieder schön sauber ist). Heute jedenfalls konnte ich folgende Szene beobachten:
Vor dem Waschsalon hält ein Taxi. Heraussteigen ein Junge (irgendwas zwischen acht und zehn), seine Mutter und der Taxifahrer. Letzterer öffnet den Kofferraum und holt zwei prall gefüllte Waschkörbe heraus, welche anschließend von Sohn und Mutter in den Waschsalon getragen werden (Muttern betritt den Laden etwas später, da sie erst noch die Taxifahrt bezahlen muß).

Mit dem Taxi zum Waschsalon: auch mal was anderes. :-o

Freitag, 15. August 2008

Gut versteckt

Ein besonders hübsches Exemplar von Balkon (wie ich finde) ist dieser hier:


Von unten (d.h. vom Hof) aus ist er gerade mal zu erahnen, aber unter dem Vorwand, gaaaanz dringend ein Französisch-Wörterbuch zu benötigen, gelang es mir, mir Zutritt zum терем тот высокий zu verschaffen. ;-)


Sehr schön. Zwar ist er etwas klein, aber liebevoll eingerichtet. Und die kleine sonnengereifte Tomate, die mir anschließend nahezu aufgenötigt wurde, hatte (nach zwei Tagen des verordneten Nachreifens in meiner Küche) so gar nichts von der üblichen Geschmacksneutralität der Gewächshausprodukte (auch "vierter Aggregatzustand von Wasser" genannt).

Donnerstag, 14. August 2008

Mittwoch, 13. August 2008

Das Kind im Manne


Hat leider etwas gedauert, bis ich meine Kamera aus der Handtasche gezogen hatte, aber es ist doch noch einigermaßen zu erkennen: das kleine Spielzeugschiffchen, das dem auch nicht gerade großen Boot hinterher schwimmt. Wir beiden Mädels auf der Brücke haben uns jedenfalls gut amüsiert.

Dienstag, 12. August 2008

Montag, 11. August 2008

Schüsselsalat

Noch einmal das Pallasseum, aber von der anderen Seite:


Immer wieder beeindruckend: die Perspektive, wenn man gerade unter dem Gebäude hergegangen ist. Vor allem die Schüsseln.

Sonntag, 10. August 2008

Samstag, 9. August 2008

Jugend forscht

Neulich traf ich mal wieder das kleine Mädchen, das in der Wohnung über mir wohnt, im Hof. Sie steckte zwischen den großen Blumenkübeln und schien irgend etwas zu suchen. Neugierig wie ich bin, ging ich mal nachsehen, was meine Freundin da so treibt. Das war ihr sehr recht, denn Hilfe wurde benötigt. Die Mutter schaukelte gerade ihren kleinen Bruder und war daher anderweitig beschäftigt.
Also hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, die schweren Blumenkübel beiseite zu schieben, damit das kleine Mädchen die unter selbigen befindlichen Kellerasseln einsammeln konnte.
Fand ich gut, denn dann kommen die Viecher wenigstens nicht zu mir in die Wohnung. ;-)
Das kleine Mädchen jedenfalls sammelte wirklich jede Assel ein, die nicht schnell genug unter einem anderen Kübel verschwinden konnte, und packte sie zu den anderen in einen kleinen Plastikbehälter. Auf Nachfragen hin erfuhr ich, daß sie beabsichtigte, die Tiere mit in die Wohnung zu nehmen und zu füttern.
„Weißt du denn, was die gerne essen?“
„Nö. Ich probier’s einfach aus.“
„Aha.“
Schließlich konnte ich sie davon überzeugen, daß unter den Blumen bestimmt keine Asseln mehr waren. Stolz lief die Kleine zu ihrer Mutter: „Schau mal, wie viele ich gefunden habe!“
„Die nimmst du aber nicht mit nach oben! Das sind Garten-Haustiere.“

Und das war das vorzeitige Ende einer vielversprechenden Forscherkarriere. :-(